Archive for October, 2005

blur

Tuesday, October 18th, 2005

w?hrend das theater vorgibt, der gesellschaft einen spiegel entgegenzuhalten, spiegelt es in seiner darstellung doch nur sich selbst wieder und ger?t so zu seinem eigenen zerrbild. je h?her der anspruch des theaters, desto gewisser daher sein scheitern; je aufrechter sein postulat, desto verkr?mmter daher die karikatur seiner selbst.

versuch einer allgemeinen kritik der planungswut (1)

Sunday, October 16th, 2005

[ein zeitvertreib f?r die zu-kurz-gekommenen] es mag eine f?r manche niederschmetternde oder bedauernswerte erfahrung sein, aber nichtsdestoweniger bleibt es eine unumst??liche tatsache , dass uns nichts so sehr den launen des zufalls aussetzt wie der allerausgekl?geltste plan und es gibt nichts in unserer macht stehendes, daran auch nur einen deut zu ?ndern. denn gerade um […]

crime

Sunday, October 16th, 2005

ugu1: bitte, wir hom mit den mord nix zu tuan, mir san doch kane verbrecher… kib: najo, und wos is mit dera steierhinterziehung und der bestechung? san des kane verbrechen? ugu2: a verbrechen is, wennma ana oidn frau aum sch?dl haut, owa ned, wennma mid a poa freind gsch?fta mocht.

friendly republic

Sunday, October 16th, 2005

In der freundlichen Republik wird alles freundschaftlich geregelt, wer nicht freundlich ist, muss in der Ecke stehen und darf nicht mitspielen. W?hrend der Spa?verderber schmallippig im Schmollwinkerl steht k?nnen die anderen ohne Genierer ihren Schabernack weiter treiben. In der Ecke kann er vor sich hin schmollen ohne den anderen den Spa? zu verderben. Die sind […]

tv mania

Sunday, October 16th, 2005

hostinger: na, horsti, deine moderationen mit dem karli sind ja ph?nomenal, wie die legend?ren doppelconferencen von farkas und qualtinger… horsti: jaja, ich wollt? eh scho herr karl zu eahm sagen, aber er is so schon so ber?hmt, mir wern a eigene sendung mit eahm machen. hostinger: aber vorher schickst ihn noch zu mir, das versprichst […]

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Sunday, October 16th, 2005

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wine talk

Sunday, October 16th, 2005

… diese art der r?cksichtslosen ansprache endet auf doppelte weise letal, n?mlich einerseits f?r den weingenuss und andererseits f?r den sprachgenuss. zudem gibt es leider keinen blattschuss f?r die sprache, sondern nur einen schuss in die eingeweide, auf dass sie innerlich verblute und einen elenden tod stirbt, nicht ohne sich vorher waidwund durch den rest […]