community

February 21st, 2006

die frage ist ja auch, warum wir so sehr im wir verhaftet sind und ob dieses wir mehr umfasst, als das wir, welches wir gemeinhin als wir anzuerkennen bereit sind und ob es nicht auch ein anderes wir gibt, das wir gemeinhin nicht als wir begreifen sondern als den gegensatz zum wir, das aber trotzdem oder vielleicht gerade dadurch teil des wirs ist und dadurch in den gegensatz des andersseins ger?t, wie wir es durch gute oder schlechte, aber jedenfalls ?ber zeitr?ume hinweg, die sich der genauen benennung in den ?blichen ma?einheiten entziehen, bis zum ?berdru? und dar?ber hinaus praktizierte ?bung uns vorzustellen gewohnt waren.

gef?lligkeit

February 17th, 2006

in unserem wahn und unserer verbohrtheit wollen wir immer nur das sehen, was das scheinbar naheliegendste ist, wiewohl es auch das am weitesten hergeholte sein mag, aber f?r unser fehlgeleitetes empfinden macht es keinen unterschied, ob es tats?chlich oder scheinbar naheliegend oder entfernt ist, wir werden stets daraus machen, was uns gerade gef?llt oder wir werden willf?hrig denen zu gefallen suchen, die uns dieses oder jenes verhalten nahelegen, wenn es uns aus diesen oder jenen gr?nden opportun erscheint, ihren jeweiligen launen zu gefallen oder zumindest diese nicht offen oder heimlich zu konterkarieren.

culture clash

February 11th, 2006

die konflikte, um die es oberfl?chlich stets geht, sind die zwischen einem wir und einem anderen wir, und wer das vern?nftigere, erhabenere und in jeder weise gerechtfertigtere wir sei, aber unter der oberfl?che jedes wir und der konflikte zwischen den wirs geht es stets auch darum, mit allem gebotenen anstand, der sich aus den allerunbotm??igsten bestandteilen von niedertracht, gemeinheit, verachtung und ignoranz zusammensetzt, die f?r das wir unbotm??igen bestandteile seiner selbst, die sich diesem widerw?rtigen anstand und damit dem wir an und f?r sich widersetzen, auf die eine oder andere weise f?r immer oder f?r einen bestimmten zeitraum zu eliminieren oder zumindest in einer form zu schw?chen, die einer solchen eliminierung gleich- oder zumindest nahekommt.

under colleagues

February 10th, 2006

haben wir aber unsere beweggr?nde erst einmal gen?gend oder vermeintlich gen?gend erforscht und uns entsprechend gefoltert oder vermeintlich gefoltert in der absicht, unserer niedertracht gewahr und also herr zu werden, werden wir doch weiterhin mit den gemeinheiten und grausamkeiten derjenigen gefoltert, die sich keine rechenschaft ablegen ?ber ihre beweggr?nde und ?ber unsere forschungen lachen, aber nicht weil sie sie l?cherlich f?nden oder ver?chtlich oder irrelevant oder sonstwie in irgendeiner weise bemerkenswert oder vernachl?ssigbar, sondern weil sie in ihrer gemeinheit und grausamkeit und niedertracht nichts anderes k?nnen als lachen und weil sie nichts anderes gelernt haben, um ihre niedertracht zu maskieren, obwohl sie dies nicht br?uchten, weil sie sich ihrer niedertracht und gemeinheit so wenig bewu?t sind, dass sie zu einer solchen maskierung ?berhaupt keine veranlassung sehen noch dessen gewahr werden, dass sie einer solchen ben?tigen k?nnten und ihre abscheulichkeit mit dem anschein der allergr??ten selbstverst?ndlichkeit ungeniert im licht des tages spazierenf?hren und vor anderen paradieren und damit gro?tun.

horses

January 17th, 2006

die explosivit?t der bewegung, dabei voller geschmeidigkeit und eleganz, der ausdruck und das feuer im blick, die unbeugsamkeit und die willf?hrigkeit des charakters, die kraft und die durchl?ssigkeit, die unb?ndige lebenslust und die ?berw?ltigende anpassungsf?higkeit, der ernst und die verspieltheit, die auf zweckm??igkeit statt auf wirkung beruhende sch?nheit, augenf?llig und verborgen zugleich, das ruhen in sich selbst, die absolute pr?senz, die atemberaubende gewalt in h?chster anspannung und das sinnbild der bescheidenheit und aufrichtigkeit in der ruhe…

die wilden, sanften gesch?pfe, voller anmut und anschmiegsamkeit, voller kraft und z?rtlichkeit, st?ndig bereit sich zur g?nze zu verschenken, ohne reserven, ohne r?ckhalt, ohne vorbedacht, in jedem augenblick mit allen fasern ihres seins…sie bestehen nur aus hingabe ohne zu fordern, und wenn sie fordern so ist es nichts au?er dem, was ihnen zukommt, nichts unangemessenes, nichts eigenn?tziges…

Protected: maniobras (II)

December 2nd, 2005

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Protected: maniobras (I)

December 2nd, 2005

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Protected: limbs

November 8th, 2005

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Protected: circles

November 3rd, 2005

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blur

October 18th, 2005

w?hrend das theater vorgibt, der gesellschaft einen spiegel entgegenzuhalten, spiegelt es in seiner darstellung doch nur sich selbst wieder und ger?t so zu seinem eigenen zerrbild. je h?her der anspruch des theaters, desto gewisser daher sein scheitern; je aufrechter sein postulat, desto verkr?mmter daher die karikatur seiner selbst.